Urbane Freiräume - Immobilienleerstand und Kunst in der Nähe von Freiburg

*In diesem Beitrag geht es um die Frage wie Leerstände in Orten kreativ genutzt werden können. Imobilienleerstände gehören in vielen - vor allem ländlicheren Gegenden - zum Ortsbild und werden von Einwohnern häufig negativ wahrgenommen. In Zeiten der Wohnraumknappheit und hohen Mieten stellt sich die Frage ob sich Orte solche “Leerstände” leisten können und wollen. Ein Ort in Baden-Württemberg zeigt nun, dass es auch anders geht und nutzt eben diese “Freiräume” für kulturelle Zwecke. * Leerstand und Kunst sind gute Partner: Das hat sich in dem kleinen Ort Denzlingen bei Freiburg i.Br. gezeigt, wo zum wiederholten Male leer stehende Gebäude als Galerie auf Zeit fungieren: Aktuell in einer zum Abbruch frei gegebenen Bank, wo insgesamt 9 Künstler sich der Alt-Immobilie angenommen haben und die Kunden-, Schalter- und Tresorräume der ehemaligen Raiffeisenbank mit Leben erfüllen. Dabei greifen sie das gesamte Spektrum des Finanz- und Geldwesens auf, konterkarieren und persiflieren es und lassen es in ungewohnten Sinnzusammenhängen aufscheinen. Ob als Bitcoin-, Koks-, Licht- oder Video-Installation, als Raumbepflanzung, als Hör- oder Tanz-Performance, als Lesung aus einem Bankraub-Buch oder als überraschendes Fotobooth- Vergnügen für die Besucher. Sogar ein satirisches Denzlinger Notgeld wird zur Gemeinschafts- Ausstellung extra gedruckt.

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